Der Eurovision Song Contest expandiert 2026 erstmals offiziell nach Asien. Während bereits mehrere Länder für den neuen Wettbewerb bestätigt wurden, sorgt vor allem eine Frage für Diskussionen unter Fans: Welche Künstler könnten tatsächlich beim Eurovision Song Contest Asia 2026 antreten?
Zwar stehen viele nationale Vorentscheide noch aus, dennoch kursieren bereits zahlreiche Namen in Fan-Communities, Medienberichten und ersten Promotion-Kampagnen rund um das neue Format. Das Portal www.songcontest.asia bietet auch schon einige Informationen dazu.
Eurovision Asia startet 2026 in Bangkok
Der erste Eurovision Song Contest Asia soll am 14. November 2026 in Bangkok stattfinden. Laut offiziellen Informationen werden zunächst zehn Länder teilnehmen, darunter Südkorea, Thailand, Vietnam, Malaysia und die Philippinen. (Wikipedia)
Die Veranstalter setzen dabei stark auf moderne asiatische Popkultur, nationale Musikidentitäten und internationale Streaming-Reichweite.
Diese Künstler gelten als mögliche Teilnehmer
Auch wenn viele Länder ihre Acts erst später bekanntgeben wollen, werden einige Namen bereits intensiv diskutiert.
KISS OF LIFE (Südkorea)
Die K-Pop-Gruppe KISS OF LIFE gehört zu den meistgenannten möglichen ESC-Asia-Acts. Die Gruppe tauchte bereits in offiziellen Promo-Materialien zum Start des Wettbewerbs auf. (Wikipedia)
Mit ihrer Mischung aus internationalem Pop-Sound und starker Bühnenpräsenz würden sie perfekt zum Eurovision-Konzept passen.
P1Harmony (Südkorea)
Auch P1Harmony wurde in ersten Eurovision-Asia-Promovideos erwähnt. (Wikipedia)
Die Gruppe besitzt bereits internationale Fan-Communities und könnte Südkorea zu einem der Favoriten des Wettbewerbs machen.
AB6IX (Südkorea)
Die Boygroup AB6IX zählt ebenfalls zu den Namen, die Fans immer wieder mit Eurovision Asia in Verbindung bringen. Ihr Stil zwischen Dance-Pop und emotionalen Balladen erinnert teilweise an erfolgreiche ESC-Formeln aus Europa. (Wikipedia)
Byrd (Thailand)
Der thailändische Superstar Thongchai McIntyre – oft einfach „Bird“ genannt – gilt als möglicher Symbolkandidat des Gastgeberlandes Thailand.
Da Thailand den Wettbewerb austrägt, rechnen viele Beobachter mit einem bekannten nationalen Star als Repräsentant.
Sarah Geronimo (Philippinen)
Immer wieder fällt auch der Name Sarah Geronimo. Die Sängerin gehört zu den größten Popstars der Philippinen und hätte enormes Potenzial für eine internationale ESC-Bühne.
Bislang gibt es jedoch keine offizielle Bestätigung.
Hoàng Thùy Linh (Vietnam)
Für Vietnam diskutieren Fans häufig Hoàng Thùy Linh als mögliche Kandidatin. Ihr moderner Popstil mit traditionellen vietnamesischen Elementen würde gut zum Eurovision-Gedanken kultureller Vielfalt passen.
Warum K-Pop beim ESC Asia dominieren könnte
Viele Experten gehen davon aus, dass Südkorea zu den stärksten Nationen des Wettbewerbs gehören wird. K-Pop verfügt bereits über:
- globale Fangemeinden
- professionelle Live-Produktionen
- hohe Social-Media-Reichweite
- internationale Chart-Erfahrung
Dadurch könnten koreanische Acts schnell zu Favoriten werden.
Die Veranstalter selbst betonen, dass Eurovision Asia „verschiedene Rhythmen und Sprachen“ auf einer Bühne vereinen möchte. (Eurovision Song Contest Asia)
Welche Künstler eher unwahrscheinlich sind
Trotz vieler Spekulationen gelten einige Namen derzeit als eher unrealistisch:
- internationale Megastars wie BTS-Mitglieder oder BLACKPINK-Solistinnen
- Künstler mit laufenden Welttourneen
- Acts mit exklusiven Labelbindungen außerhalb des TV-Formats
Der Wettbewerb dürfte zunächst eher auf regionale Stars, aufstrebende Künstler und nationale TV-Formate setzen.
Nationale Vorentscheide sollen entscheidend werden
Interessant ist, dass viele Länder offenbar klassische ESC-Vorentscheide planen. Dadurch könnten auch bislang unbekannte Musiker überraschend große Bekanntheit erreichen.
Gerade Eurovision lebt traditionell davon, neue Acts international sichtbar zu machen.
Bereits bestätigt wurde, dass mehrere Länder nationale Auswahlshows organisieren werden. (Wikipedia)
Fan-Spekulationen nehmen bereits Fahrt auf
In sozialen Netzwerken und ESC-Communities wird seit Monaten diskutiert, welche Künstler teilnehmen könnten. Besonders häufig genannt werden:
- K-Pop-Gruppen
- philippinische Vocal-Powerhouse-Sänger
- vietnamesische Pop-Acts
- thailändische Mainstream-Stars
- moderne Indie- und Electro-Künstler aus Südostasien
Viele Fans hoffen dabei auf einen Wettbewerb, der musikalisch vielfältiger wird als manche aktuelle ESC-Ausgaben in Europa.
Fazit
Noch sind viele Teilnehmer des Eurovision Song Contest Asia 2026 unbekannt. Dennoch zeichnen sich bereits erste Favoriten und mögliche Künstler ab. Besonders Südkorea dürfte mit starken K-Pop-Acts große Aufmerksamkeit erhalten.
Ob tatsächlich bekannte Namen wie KISS OF LIFE, P1Harmony oder Sarah Geronimo antreten werden, bleibt offen. Klar ist jedoch schon jetzt: Eurovision Asia könnte die internationale Musiklandschaft nachhaltig verändern.